Für eine bessere Übersicht haben wir diese in Fachgebiete gegliedert. Die Struktur der Abteilungen wird in den jeweiligen Kategorien klarer abgebildet.
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Im Bereich der Infektionskrankheiten können wir dank unseres modernen Labors zahlreich Erreger sowie spezifische Antikörper nachweisen. Gegliedert sind wir dabei in die Abteilungen der ►Mikrobiologie & Tuberkulosediagnostik, ►Hygiene, ►Infektionsserologie und ►PCR Molekularbiologie.
In der Abteilung für Mikrobiologie werden mithilfe mikroskopischer und kultureller Methoden pathogene Bakterien, Pilze und Parasiten nachgewiesen.
Die rasche Erregeridentifizierung erfolgt überwiegend massenspektrometrisch (MALDI-ToF) mit anschließender Resistenzbestimmung unter Berücksichtigung der Erfordernisse unserer Einsender. Die Abteilung verfügt zudem über ein Labor der Sicherheitsstufe 3 für die Tuberkulosediagnostik.
Ansprechpersonen Mikrobiologie & Tuberkulosediagnostik



Hygienisch-mikrobiologische Untersuchungen sind fester Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Wir bieten u. a. Prüfungen für das Hygienemonitoring (z. B. Umgebungsuntersuchungen), die Durchführung von Trinkwasseruntersuchungen (ggf. auch Probennahme) und die Untersuchung von Flüssigkeiten aus der Dialyse an.
Ansprechpersonen Hygiene


Im Bereich Infektionsserologie weisen wir Antikörper und - sofern verfügbar - Antigene gegen virale, bakterielle, fungale und parasitäre Erreger nach. Als Gruppenreferenzlabor der Limbachgruppe für schwangerschaftsrelevante Infektionen und reise- und tropenmedizinische Erkrankungen bieten wir hierbei auch Nachweise für seltene Erreger oder Fragestellungen an.
Parasitäre Erkrankungen (z.B. Toxocara canis, Ascaris lumbricoides, Plasmodium falciparum, Anaplasma phagocytophilum, Leishmania donovanii oder Echinococcus spp.) können hierbei ebenso nachgewiesen werden wie virale Erkrankungen (z.B. Dengue-Virus, Chikungunya, West-Nile, Zika, HTLV1/2 oder HDV) oder seltene bakterielle und fungale Erkrankungen (z.B. Salmonella typhi und paratyphi, Coxiella burnetii, Francisella tularensis, Cryptococcus neoformans).
In Rahmen der Immuninfektdiagnostik können neben den klassischen „Impftitern“, wie Tetanus, Diphtherie, Masern, Mumps, Röteln, VZV, auch die adäquate Impfantwort gegen Polysaccharidimpfstoffe (Streptococcus pneumoniae) oder Konjugatimpfstoffe (Hämophilus influenzae-Typ-B) abgeprüft werden.
In unserem sehr breiten Methodenspektrum halten wir dabei neben etablierten kommerziellen Testverfahren (z.B. ELISA, IFT, Immunoblot, CLIA, CMIA) auch an selten angewandten Methoden fest. Dazu gehören zum Beispiel Interferon-Gamma-Freisetzungsteste (IGRA), direkte und indirekte Häm- oder Partikelagglutinationen oder Aviditäts-Verfahren zur Eingrenzung des Infektions-zeitpunktes in der Schwangerschaft und der Virus-Neutralisationstest (NT) zur Bestimmung der Polio-Immunität.
Ansprechpersonen Infektionsserologie




Zur molekularbiologischen Erregeridentifikation stehen uns verschiedene Plattformen zur Verfügung, um mittels „Real time PCR“ auch seltenere Erreger schnell und überwiegend quantitativ zu bestimmen.
Hierzu zählen neben der Diagnostik der viralen Hepatitiden A-E der spezifische Nachweis aller gängigen enteralen, cardiotropen und neurotropen Erregergenome sowie einiger „Exoten“ wie HIV-2, Pneumocystis, die Differenzierung atypischer Mycobakterien und Malaria.
Auch Genomsequenzierung und Resistenzbestimmungen mittels Sanger-Sequenzierung oder next generation sequencing (NGS) gehören zu unseren Stärken.
Ansprechpersonen PCR Molekularbiologie


