Einflussgrößen führen zu in-vivo Veränderungen des zu bestimmenden Blutbestandteils. Viele davon sind nicht beeinflussbar, aber relevant für die Interpretation des Messergebnisses. Hierzu gehören permanente und einige der langfristigen Einflussgrößen. Zum Beispiel können wir keinen Einfluss auf Geschlecht, Alter oder genetische Dispositionen ausüben. Des Weiteren kann die Lebensweise, wie zum Beispiel die Ernährung oder der Umgang mit Alkohol, nur durch die Patient*innen verändert werden. Aufgrund des geringen Einflusses, ist eine Kenntnis dieser Faktoren für eine gute Labor- diagnostik mit Angabe der richtigen Referenzbereiche wichtig. Auf kurzfristige Einflussgrößen, wie die Körperlage oder das Stresslevel, kann bei der Blutentnahme hingegen positiv eingewirkt werden.