Diagnosesicherung, Prognoseabschätzung und Therapieentscheidung bei myeloischen Neoplasien
bzw. deren Vorstufen, u.a.
ANKRD26, ASXL1, ATM, BCOR, BCORL1, BRAF, CALR, CBL, CEBPA, CSF3R, DDX41, DNMT3A, ETNK1, ETV6, EZH2, FBXW7, FLT3, GATA2, GNB1, IDH1, IDH2, JAK2, KDM6A, KIT, KRAS, MLL, MPL, NF1, NPM1, NRAS, PHF6, PPM1D, PRPF8, PTPN11, RAD21, RUNX1, SETBP1, SF3B1, SH2B3, SMC1A, SMC3, SRSF2, STAG2, TET2, TP53, U2AF1, WT1, ZRSR2
Hybrid-Capture mit anschließender Illumina Hochdurchsatzsequenzierung (Next Generation Sequencing). Bioinformatische Auswertung mittels NGeneAnalySys Analysepipeline.
1 separate EDTA-Vollblutmonovette (periphervenöses Blut oder Knochenmarkblut), mind. 2,7 ml, unzentrifugiert; Transport bei +4°C bis +25°C. Bitte keinesfalls einfrieren. Bitte möglichst tagesgleich ins Labor weiterleiten. Bitte beachten Sie, dass die Untersuchung aus Heparin-Blut nicht möglich ist.
Eine unterschriebene Einwilligungserklärung für humangenetische Untersuchungen ist nicht erforderlich.
Mutationen mit pathogenetischer Relevanz (Tier 1 und Tier 2) werden in einem schriftlichen Befund im PDF-Format berichtet. Der Befund enthält u.a. auch Angaben zur Allelfrequenz, zur Häufigkeit der jeweiligen Mutation bei myeloischen Neoplasien sowie eine prognostische Beurteilung nach dem aktuellen Wissensstand. Darüber hinaus werden Mutationen, die für die Berechnung von Prognosescores (z.B. IPSS-M) relevant sind, speziell gekennzeichnet.